20.9.2021 16:00 Treffen der Projektgruppe auf dem Bauplatz Dimker Wiese

Ein Vermessungsbüro hat auf dem Bauplatz die äußeren Abmessungen des Bauwerks mit Hilfe von Holzpflöcken abgesteckt. Die Teilnehmer und Freunde des Projektes sind gekommen, um sich die Lage des Bauwerkes auf dem Grundstück vorzustellen. Im Anschluss entwickelte sich eine lebhafte Diskussion über die Bäume am Rande des Grundstückes, über die Zuwege und die Wohnungen selber. Es sind auch neue Interessenten gekommen.

Ebenfalls anwesend war Herr Bludau von der Dorstener Zeitung, der einige Fotos und ein Video gemacht hat.

Hier das Video:

Hier der Zeitungsartikel dazu:

Bei einem Treffen auf dem Baugrundstück in Barkenberg machten sich die Genossenschaftler ein Bild vom Ausmaß des Projekts.

Mehrgenerationenwohnprojekt

Genossenschaft in Barkenberg sucht noch Mitbewohner für die Dimker Wiese

Im Mehrgenerationen-Wohnprojekt Dimker Wiese sind noch einige Wohnungen frei. In dieser Woche trafen sich die Vereinsmitglieder mit dem Architekten auf dem Baugrundstück in Wulfen-Barkenberg.

von Guido Bludau
Wulfen-Barkenberg / 21.09.2021 / Lesedauer: 2 Minuten

Seit 2017 plant ein genossenschaftlicher Verein das generationenübergreifende Wohnprojekt „Dimker Wiese“. Die Wohnhäuser sollen auf einer freien Fläche an der Dimker Allee, im nördlichen Teil von Dorsten entstehen, wo einst über 200 Wohnungen in achtgeschossiger Bauweise standen, die vor einigen Jahren im Rahmen des Stadtumbaus abgerissen wurden.

Mittlerweile sind zu den Vereinsgründern aus Wulfen weitere Menschen aus anderen Wohnorten dazugekommen. Am Montag (20.9.) fand ein Treffen auf dem vorgesehenen Baugrundstück statt, der sogenannten Dimker Wiese, zu Füßen der schwarzen Finnstadt.

„Zur besseren Verdeutlichung wurden extra zu diesem Treffen durch einen Vermesser ein paar Eckpunkte gesetzt. Anhand dieser Holzpflöcke kann man sich die Ausmaße des neuen Objekts nun gut vorstellen“, erklärte Architekt Hannes Schmidt-Domogalla.

Von den geplanten 20 Wohnungen sind noch einige frei

„Aktuell denken wir darüber nach, ein Objekt mit 20 Wohneinheiten zu errichten“, so Schmidt-Domogalla. Dazu wurde extra ein dreidimensionales Modell entwickelt, das an diesem Tag erstmals vorgestellt wurde. „Die konkrete Planung zum Gebäude hat bereits begonnen, das Projekt soll als Genossenschaftsmodell umgesetzt werden. Wir sind natürlich dankbar, wenn es weitere Interessenten gibt, da noch ein paar Wohnungen frei sind. Jetzt besteht auch noch die Möglichkeit, sich an der Planung zu beteiligen, was Zimmeranzahl, Layout und Design betrifft“, so der Architekt.

Architekt Haness Schmidt-Domogalla (3.v.l.) erläuterte die bisherige Planung anhand eines 3D-Modells.

© Guido Bludau

Schon in naher Zukunft soll ein Bauantrag gestellt werden. Die Stadt Dorsten hat dem Verein Nachbarschaft Dimker Wiese ein Vorgriffsrecht auf das Wunschgrundstück eingeräumt.

„Die Wohnungen sollen selbstverständlich altersgerecht sein. Das bedeutet, dass das Gebäude von oben bis unten barrierefrei ist. Es gibt einen Aufzug, der vom Keller bis zum Dach in alle Wohnungen führt. Geplant sind auch ein hoher Dämmstandard und moderne Heizungsanlagen, eine Photovoltaik- Anlage und eine Regenrückhaltung“, so Hannes Schmidt-Domogalla vom Architekturbüro SCHMIDTplanung.

Die 20 Wohnungen bilden förmlich einen Halbkreis. © Guido Bludau

Im Alter zusammenrücken und aufeinander achtgeben

Anneliese Rosenkranz und ihr Mann gehören mit zu den Ersten, die sich für dieses Projekt einsetzen. „Ich denke, im Alter ist es sinnvoll, näher zusammenzurücken. Früher gab es ja die Großfamilien, aber heute lebt jeder für sich. Ich verspreche mir von diesem Projekt einiges. Ich finde es gut, mit anderen Menschen zusammenzuleben. Es geht nicht darum, dass der eine den anderen im Alter pflegt, aber dass man schon schaut, dass es allen gut geht“, erklärt Anneliese Rosenkranz. „Wir werden alle älter, und falls ein Partner mal geht, kann man auf so eine Gruppe bauen.“

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