13.06.2022 Treffen Planungsgruppe im Pfarrsaal St. Barbara

Heute stellte die Firma Con-tec (Haustechnik) Entwürfe zum Thema Heizung und Warmwassergewinnung vor. Durch Ausschluss aufgrund der Grundstücksgröße und durch schwankende Grundwasserpegel bleiben nur 2 Varianten übrig:

Sole Wärmepumpe: Hier wird eine Tiefenbohrung rund 100 Meter tief in das Erdreich getätigt. Diese Bohrung ist genehmigungspflichtig. Es muss zuvor ein Gutachten erstellt werden.Die Bohrung ist teuer. Die Sole Wärmepumpe hat eine ausgezeichnete Energieausbeute, das Verhältnis ist 1:4. Das heisst 1 KW/H Einsatz bei der Pumpe ergibt 4 KW/H Wärmeleistung.Kühlung im Sommer um ca. 3 Grad ist möglich, bei dieser Variante sogar sehr günstig (39,-Euro im gesamten Jahr für den ganzen Komplex). Stromkosten für die Wärmepumpe 3600,- €/Jahr.

Luft Wärmepumpe: Die Wärme der Umgebungsluft wird genutzt. Hier ist keine Tiefenbohrung notwendig, es wird eine Gruppe von Ventilatoreneinheiten in Kaskadenschaltung auf dem Gelände eingesetzt. Sollte es im Winter niedrige Temperaturen geben, sinkt die Energieausbeute. Durchschnittlich ist das Verhältnis 1:3,3. In der Anschaffung ist diese Variante für das Projekt deutlich günstiger. Der Stromverbrauch ist gleich (3600,- €/Jahr). Auch hier kann das Leitungssystem zur Kühlung benutzt werden, allerdings muss ein Zusatzaggregat installiert werden. Dieses hat einen Stromverbrauch von ca. 1700,- €/Jahr.

Photo- Voltaik: Es wird auf dem Dach der Gebäude insgesamt 84 Module mit 15 Grad Neigung in Ost – West Ausrichtung geben. In der Spitze leistet die Anlage 30KW/PEAK, für einen großen Zeitraum des Jahres reicht dies zum kompletten Betrieb der Wärmepumpe. Denkbar wäre der Anschluß einer Wasserstoffbatterie (z.B. von der Firma PICEA) , die überschüssige Sonnenenergie im Sommer für den Winter in Batteriezellen einlagert. Dieses Verfahren ist noch kostenträchtig und amortisiert sich erst in einem Zeitraum zwischen 18 und 30 Jahren, je nach aktuellem Strompreis.

Die Baugruppe wird die vorgelegten Konzepte der Firma Con-Tec in Zusammenarbeit mit dem Architekten bearbeiten und für eine der nächsten Sitzungen eine Beschlussvorlage erarbeiten.

06.06.2022 Ausflug LWL Museum „Zeche Nachtigall“ in Witten

Pfingstausflug der Planungsgruppe. Es ging zu den Ursprüngen des Kohlebergbaus nach Witten. Unser Ortsteil Wulfen- Barkenberg hat ja auch seine Wurzeln im Steinkohlebergbau.

Bericht von Teilnehmern:

Auf dem Grundstück wo unsere Wunschwohnungen entstehen, standen früher hohe Häuser mit vielen Wohnungen für die vielen Bergleute der Zeche Wulfen I und Wulfen II. Von hier führte uns der Pfingstausflug der Planungsgemeinschaft ins Muttental – der Wiege des Steinkohlebergbaus. Am LWL Museum „Zeche Nachtigall“ erfuhren wir bei einer Stollenführung die Geschichte des Bergbaus und spannten den Bogen zur Zeche „Wulfen“. Im „Historischen Bethaus der Bergleute“ stärkten wir uns mit Currywurst und Schmalzbrot für den Rückweg und wanderten ein Stück des Bergbauwanderwegs über Schloß Steinhausen zurück zum Ausgangspunkt.

Von der Museumsseite:

Geschichte erleben an der Wiege des Ruhrbergbaus

Die Zeche Nachtigall liegt am Eingang des idyllischen Muttentals in Witten. Hier nahm der Ruhrbergbau vor mehr als 300 Jahren seinen Anfang. Zunächst trieb man waagerechte Stollen in den Berg, um an das „schwarze Gold“ zu gelangen, anschließend auch senkrechte Schächte. In den niedrigen Gängen unseres Besucherbergwerks können Sie die besondere Atmosphäre dieser vergangenen Arbeitswelt erleben. Später siedelte sich ein Steinbruch- und Ziegeleibetrieb auf dem Gelände an. In unseren Ausstellungen können Sie eintauchen in die Welt der Rohstoffe und die Pionierzeit des Bergbaus der Region.

https://zeche-nachtigall.lwl.org/de/

Glück Auf!

22.5.2022 Sitzung der Planungsgruppe im Gemeinschaftshaus Wulfen

Die Planungsgruppe tagt. Das Statikbüro Walter Reif stellt die unterschiedlichen Bauweisen vor. Die Gruppe einigt sich auf eine hybride Bauweise: Sockel Beton, Wände wo es machbar ist Holzbauweise, Decken Beton.

Die Beurteilung der Nachhaltigkeit einer Bauweise ist Abhängig von der betrachteten Zeitdauer. Grundsätzlich kann man nicht sagen: Holz gut – Beton schlecht. Die Möglichkeiten einer KfW Förderung sind noch ungewiss, die Förderrichtlinien ändern sich ein zurzeit ein weiteres mal.

Unterkellerung: Der Boden auf dem Grundstück wurde nach dem Abriss der vorherigen Bebauung nicht korrekt verdichtet. Dadurch ergibt sich die Zwangsläufigkeit einer Unterkellerung für beide Gebäudetrakte. Die Baugruppe hat einen Plan für eine Unterkellerung mit 4 PKW Tiefgaragen- Stellplätzen für besondere Bedürfnisse erarbeitet. Alle anderen PKW parken draussen. Der Plan wurde angenommen.

09.05.2022 Sitzung der Planungsgruppe im Pfarrsaal

Auf der heutigen Sitzung wurde nochmals die grundsätzliche Bauweise diskutiert- Holzbauweise, Stahl/Betonbauweise oder Hybrid.Das zuständige Statikbüro wird die Pläne in der Gruppe vorstellen.

Das Bodengutachten wurde ausgewertet, es gibt keine Schadstoffe, allerdings ist das Gelände an vakanten Stellen der Neubebauung nicht ausreichend verdichtet. Dies wird im Rahmen der Unterkellerungsfrage zu einem späteren Zeitpunkt erörtert.

Einige Mitglieder haben die Ausstellung „Wohnen und Bauen“ in Dorsten besucht. Es wurden Erkundigungen zum Thema Wärmepumpe eingezogen. Es konnten auch noch weitere Anregungen eingeholt werden.

25.04.2022 Sitzung der Planungsgruppe im Pfarrsaal St. Barbara

Der Bauantrag wird im Mai 2022 gestellt. Der anwesende Architekt Hannes Schmidt Domogalla erläuterte, das alle wesentlichen Inhalte für den Bauantrag komplett sind.

Es wurde ausgiebig über die Option „Holzbauweise“ diskutiert. Wenn, dann wird es ein komplettes Holzbauweise – Haus werden, keine Hybridlösung. Holzbauweise bringt sehr viele positive Punkte bei der neuen KfW Beurteilung. Die neuen Förderkriterien stehen unter der Überschrift „Nachhaltigkeit“

10.4.2022 / 11.04.2022 Verschiedene Gemeinschaftsaktivitäten der Gruppe – „Lehm-Oase“ – Alter Bahnhof Lippramsdorf – Schubert Konzert St. Barbara

Am Samstag, 10.4.2022 fand ein Besuch bei der „Lehm-Oase“ in Schermbeck statt.Dort erhielt die Gruppe Einblick in die Technik, mit Hilfe von Lehmwänden und Lehmdecken das Raumklima zu verbessern. Hier ist handwerkliches Geschick und Aufwand von Nöten, eine Technik die sich auf den Baupreis beträchtlich auswirken würde.

Sonntagmorgen 11.4.2022 trafen sich einige Mitglieder der Planungsgruppe und Familienangehörige per Fahrrad oder Auto im „Alten Bahnhof“ Lippramsdorf zum gemeinsamen Frühstück.

Das Wochenende wurde mit einem Konzertbesuch in der St. Barbara Kirche abgerundet. Es wurde der Liederzyklus „Winterreise“ von Franz Schubert durch Lars Großmann vorgetragen, der Sohn eines der teilnehmenden Ehepaare.

04.04.2022 Jahreshauptversammlung des Vereins Nachbarschaft Dimker Wiese e.V. im Pfarrsaal St. Barbara

Es wurde die in der Satzung festgelegte Jahreshauptversammlung abgehalten. Der alte Vorstand wurde entlastet und die einwandfreie Buchführung der Schatzmeisterin wurde lobend erwähnt. Es wurde ein neuer Vorstand gewählt, erster Vorsitzender bleibt Hans- Jürgen Rosenkranz, die Schatzmeisterin ist weiterhin Frau Brigitte Becker. Der erweiterte Vorstand besteht aus Marlies Terbeck, Christoph Becker, und Klaus Großmann.

Die Gruppe Öffentlichkeitsarbeit erläuterte die Vorhaben in der nächsten Zukunft, es wird eine Reihe von gemeinsamen Aktivitäten geben.

21.3.2022 Sitzung Planungsgruppe im Pfarrsaal St. Barbara

Zur heutigen Sitzung ist die Firma CON TEC aus Gütersloh eingeladen. Die Firma CON TEC arbeitet im Bereich Gebäudetechnik und Energieberatung. Das Gebäude auf der Dimkerwiese soll den Energieeffizienz Wert KW 40 erreichen, ein hohes Ziel. Verwendete Baugruppen können Wärmepumpe, Photovoltaikanlage, Wasserstoff- Elektrolyse oder Holzpelletsanlage sein. Dazu kommt dann natürlich noch die entsprechende Dämmung. Die Firma CON TEC wird die Haustechnik – Planung in Angriff nehmen.

Es gab eine erste Aussprache zur zukünftigen Nutzung des Gemeinschaftsraumes. Von verschiedenen Seiten gab es Denkanstösse.

07.02.2022 Sitzung Planungsgemeinschaft im Pfarrsaal St. Barbara

Die Wohnungen werden zur Zeit im Detail durchgeplant. In der Sitzung am 7.3. 2022 wird das Thema Energieversorgung aufgenommen. Hier geht es auch um Eigenversorgung so gut es möglich ist. Es wird externe Expertise eingeholt.

Die Baukosten sind momentan auch durch die geänderte KfW – Förderung unklar. Förderanträge bei der KfW müssen vor Vergabe der Bauaufträge bewilligt sein.

Es wird die Form und Größe der Unterkellerung und möglicher Tiefgaragenplätze diskutiert. Es sind 3 Varianten im Gespräch, die Entscheidung ist noch nicht gefallen.

24.01.2022 Sitzung Planungsgruppe im Pfarrsaal St. Barbara

In der Zeit um den Jahreswechsel haben sich eine Reihe von neuen Kontakten ergeben. Einige sind als ernsthafte Interessenten in die Gruppe aufgenommen worden.

In der Angelegenheit der Baugrundverhältnisse zeigen sich momentan nach Aussage der Stadt keine Probleme.

Die Planungsgruppe hat ihre Geschäftsordnung überarbeitet und die alten Geschäftsführer wiedergewählt.

06.01.2022 Sitzung Planungsgruppe im Pfarrsaal St. Barbara

Die Planungsgruppe fasst einige aktuelle Planungsstände zusammen. Es wird auf dem Dach eine Begrünung oder andere geeignete Massnahmen zur Regenrückhaltung geben. In dem Projekt wird es zum aktuellen Stand 20 Wohnungen und eine Gemeinschaftswohnung geben. Der Einzug ist für Anfang 2024 geplant. Der Architekt Hannes Schmidt- Domogalla erläutert Vorgehensweisen und Planungsstände zum Thema Boden und Baugrund. Ein wichtiges Thema in den nächsten Wochen wird die Unterkellerung und die Tiefgaragen sein.

20.12.2021 Sitzung der Planungsgruppe im Pfarrsaal St. Barbara

Auch hier wurde wieder die Möglichkeit der Förderung von Wohnungen bei Personen mit einem Wohnberechtigungsschein diskutiert. Es sollen nun aktuelle Informationen eingeholt werden.

Am 14.12.2021 fand ein Treffen mit Mitarbeitern der Stadt Dorsten statt. Themen waren die Höhe der Erbpacht, die weitere Bebauung der Dimker Wiese, Anschluß einer Wärmepumpe und das Bodengutachten. Der Abschlussbericht der Beteiligten, die seinerzeit die Verfüllarbeiten am ehemaligen Y-Bau durchgeführt haben, soll eingesehen werden.

06.12.2021 Sitzung der Planungsgemeinschaft Pfarrsaal St. Barbara

Im Vorfeld der Sitzung wurden die Teilnehmer gebeten, sich einem Corona- Test zu unterziehen. Leider gibt die Corona-Lage wieder Grund zur Sorge.

Ein Mitglied der Planungsgruppe wird in Zukunft die gefassten Beschlüsse im Verein und in der Planungsgemeinschaft verwalten. Dadurch können sich Mitglieder und neue Interessenten schnell einen Überblick verschaffen.

Die Gruppe diskutiert zur Zeit die Möglichkeiten der Unterkellerung, eventuell wird nur ein Teil des Gebäudes unterkellert.

Das Projekt ist ein Genossenschaftsprojekt und wird sich in 2022 der Dachgenossenschaft KoOperativ e.G. anschliessen. Im Rahmen der Sitzung wurde nochmals auf die Möglichkeit der Teilnahme am Projekt als Inhaber eines Wohnberechtigungscheines „B“ hingewiesen. Weiter Details liefert auf Wunsch der Vorstand.

22.11.2021 Sitzung der Planungsgemeinschaft im Pfarrsaal St. Barbara

Es gibt eine Reihe von neuen Kontakten, einige Interessenten sind heute persönlich erschienen. Es wurde auch ein neues Mitglied in die Planungsgruppe aufgenommen.

Es wurde wieder Kontakt mit der Stadt Dorsten zur Absprache eines Termins für einen runden Tisch aufgenommen. Das Gespräch soll noch in diesem Jahr stattfinden.

Der endgültige Vertrag zur Pacht des Grundstückes wird zwischen Dachgenossenschaft und Stadt Dorsten abgeschlossen. Nach Abschluss des Vertrages sind die Pachtzinsen fällig. Da die Stadt Dorsten der Nachbarschaft Dimker Wiese bereits ein Vorrecht eingeräumt hat, ist hier noch Zeit bis zum Vertragsabschluss.

Eine Reihe der Wohnungen sind förderungsfähig, hier muss vor Baubeginn Klarheit herrschen ob Anträge für einen WBA gestellt werden.

08.11.2021 Treffen der Planungsgruppe

Zunächst wurde auf den 1. Stammtisch am 7.11.2021 im Brauturm zurückgeblickt. Der Ort wurde positiv aufgenommen, einige neue Interessenten waren auch erschienen.Der Stammtisch soll vorerst weiter geführt werden. Es ist auch eine verstärkte Teilnahme der Vereinsmitglieder gewünscht.Es hat in der letzten Zeit auch Kontakt mit einigen neuen Interessenten gegeben, die Anwerbung neuer Interessenten funktioniert also.

Es wurde nochmals auf die Existenz der Flyer zur Werbung hingewiesen. Flyer können bei Familie Rosenkranz abgeholt werden.

Der Architekt Hannes Schmidt- Domogalla erklärte, das der innere Zuschnitt der Wohnungen noch variabel ist. Es wurde auch in einem längeren Abschnitt über die zu wählende Bauform diskutiert. Die Baubranche hinterlässt einen sehr hohen ökologischen Fuss Abdruck mit 60% CO2 Ausstoß. Eine Bautechnik, die hier ansetzt und Minderung erzielen kann, ist die Holzbautechnik. Neben ökologischen Vorteilen gibt es den Vorteil einer deutlich verkürzten Bauzeit. Weiteres Thema zur Bauform war die Art der Heizung. Auch hier soll eine ökologische und wirksame Lösung gefunden werden, es gibt aber noch Klärungsbedarf.

4.10.2021 Sitzung der Planungsgruppe im Gemeinschaftshaus Wulfen

Eine sehr wichtige Sitzung fand heute statt. Einstimmig wurde beschlossen, das Planungsbüro Schmidtplanung zu beauftragen, bei der Stadt Dorsten den Bauantrag einzureichen. Ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum Einzug.

Weitere Themen waren eine neue Aufgabenverteilung innerhalb der Gruppe und die Festlegung auf einen neuen 14- Tage Rhythmus der Planungsgruppen-Treffen.

Am Ende wurde auch ein weiteres Ehepaar in die Planungsgruppe aufgenommen.

20.9.2021 16:00 Treffen der Projektgruppe auf dem Bauplatz Dimker Wiese

Ein Vermessungsbüro hat auf dem Bauplatz die äußeren Abmessungen des Bauwerks mit Hilfe von Holzpflöcken abgesteckt. Die Teilnehmer und Freunde des Projektes sind gekommen, um sich die Lage des Bauwerkes auf dem Grundstück vorzustellen. Im Anschluss entwickelte sich eine lebhafte Diskussion über die Bäume am Rande des Grundstückes, über die Zuwege und die Wohnungen selber. Es sind auch neue Interessenten gekommen.

Ebenfalls anwesend war Herr Bludau von der Dorstener Zeitung, der einige Fotos und ein Video gemacht hat.

Hier das Video:

Hier der Zeitungsartikel dazu:

Bei einem Treffen auf dem Baugrundstück in Barkenberg machten sich die Genossenschaftler ein Bild vom Ausmaß des Projekts.

Mehrgenerationenwohnprojekt

Genossenschaft in Barkenberg sucht noch Mitbewohner für die Dimker Wiese

Im Mehrgenerationen-Wohnprojekt Dimker Wiese sind noch einige Wohnungen frei. In dieser Woche trafen sich die Vereinsmitglieder mit dem Architekten auf dem Baugrundstück in Wulfen-Barkenberg.

von Guido Bludau
Wulfen-Barkenberg / 21.09.2021 / Lesedauer: 2 Minuten

Seit 2017 plant ein genossenschaftlicher Verein das generationenübergreifende Wohnprojekt „Dimker Wiese“. Die Wohnhäuser sollen auf einer freien Fläche an der Dimker Allee, im nördlichen Teil von Dorsten entstehen, wo einst über 200 Wohnungen in achtgeschossiger Bauweise standen, die vor einigen Jahren im Rahmen des Stadtumbaus abgerissen wurden.

Mittlerweile sind zu den Vereinsgründern aus Wulfen weitere Menschen aus anderen Wohnorten dazugekommen. Am Montag (20.9.) fand ein Treffen auf dem vorgesehenen Baugrundstück statt, der sogenannten Dimker Wiese, zu Füßen der schwarzen Finnstadt.

„Zur besseren Verdeutlichung wurden extra zu diesem Treffen durch einen Vermesser ein paar Eckpunkte gesetzt. Anhand dieser Holzpflöcke kann man sich die Ausmaße des neuen Objekts nun gut vorstellen“, erklärte Architekt Hannes Schmidt-Domogalla.

Von den geplanten 20 Wohnungen sind noch einige frei

„Aktuell denken wir darüber nach, ein Objekt mit 20 Wohneinheiten zu errichten“, so Schmidt-Domogalla. Dazu wurde extra ein dreidimensionales Modell entwickelt, das an diesem Tag erstmals vorgestellt wurde. „Die konkrete Planung zum Gebäude hat bereits begonnen, das Projekt soll als Genossenschaftsmodell umgesetzt werden. Wir sind natürlich dankbar, wenn es weitere Interessenten gibt, da noch ein paar Wohnungen frei sind. Jetzt besteht auch noch die Möglichkeit, sich an der Planung zu beteiligen, was Zimmeranzahl, Layout und Design betrifft“, so der Architekt.

Architekt Haness Schmidt-Domogalla (3.v.l.) erläuterte die bisherige Planung anhand eines 3D-Modells.

© Guido Bludau

Schon in naher Zukunft soll ein Bauantrag gestellt werden. Die Stadt Dorsten hat dem Verein Nachbarschaft Dimker Wiese ein Vorgriffsrecht auf das Wunschgrundstück eingeräumt.

„Die Wohnungen sollen selbstverständlich altersgerecht sein. Das bedeutet, dass das Gebäude von oben bis unten barrierefrei ist. Es gibt einen Aufzug, der vom Keller bis zum Dach in alle Wohnungen führt. Geplant sind auch ein hoher Dämmstandard und moderne Heizungsanlagen, eine Photovoltaik- Anlage und eine Regenrückhaltung“, so Hannes Schmidt-Domogalla vom Architekturbüro SCHMIDTplanung.

Die 20 Wohnungen bilden förmlich einen Halbkreis. © Guido Bludau

Im Alter zusammenrücken und aufeinander achtgeben

Anneliese Rosenkranz und ihr Mann gehören mit zu den Ersten, die sich für dieses Projekt einsetzen. „Ich denke, im Alter ist es sinnvoll, näher zusammenzurücken. Früher gab es ja die Großfamilien, aber heute lebt jeder für sich. Ich verspreche mir von diesem Projekt einiges. Ich finde es gut, mit anderen Menschen zusammenzuleben. Es geht nicht darum, dass der eine den anderen im Alter pflegt, aber dass man schon schaut, dass es allen gut geht“, erklärt Anneliese Rosenkranz. „Wir werden alle älter, und falls ein Partner mal geht, kann man auf so eine Gruppe bauen.“